08.05.2017

Zarte Rhabarber-Tartelettes mit blumiger Deko

Hallo Ihr Lieben!

Frühling! 
Ich liebe diese Jahreszeit! 

Am Ende des Jahres nach der liebsten Jahreszeit gefragt, kann ich mich immer kaum entscheiden 
(ich bin mir nur sehr sicher, dass es nicht der Winter ist)... 
Aber sobald der Frühling da ist und draußen alles sprießt und grünt, die Vögel morgens wieder laut zwitschern, die Tage immer länger werden und man auf die ersten leicht wärmenden Sonnenstrahlen hofft, dann geht mein Herz auf und der Winter-Blues ist verflogen. 

Ja, der Frühling ist meine Lieblings-Jahreszeit!!!

Trotzdem muss ich zugeben, dass, wenn das Wetter dann nicht richtig mitspielen mag, es draußen grau in grau ist und wir die Winterjacken immer noch nicht in den Schrank hängen können (für die nächsten 5-6 Monate...), wenn Nachtfrost unsere Blauregen- und Kirschblüten erfrieren lässt, dann fällt es auch mir schwer, dieses Frühlings-Hoch aufrecht zu erhalten. 

Aber wisst Ihr, was mir dann hilft? 

'Hausgemachte' Frühlingsgefühle in Form von Frühlings-Leckerbissen. 
Das geht wohl allen so. 
Deshalb streifen wir über die Wochenmärkte - nicht nur auf der Suche nach den ersten Tulpen oder jetzt schon den ersten 'frostbeständigen' Sommerblumen - nein, wir suchen nach Lebensmitteln, die uns das wohlverdiente Frühlingsgefühl ins Haus bringen. Und auf den Gaumen! 
Wir suchen nach Bärlauch, Spargel, Erdbeeren und natürlich nach Rhabarber. 

Ist das nicht der Inbegriff von Frühling?

 Und so gibt es heute:

Zarte Tartelettes mit Rhabarber und blumiger Deko



Zutaten:
für etwa 8 Tartelettes à 8 cm 
(bei mir waren es 2x10cm + 6x8 cm)

250 g Mehl
1 Ei
140 g kalte Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
1-2 EL kaltes Wasser

Butter zum Einfetten (10-20 g)

600 g Rhabarber
125 g Zucker
1 Vanillestange
Saft von 1 Orange
1 Pck. Vanillepuddingpulver

1 Pck. Vanillezucker zum Bestreuen

  • das Ei trennen, Eiweiß zum Bestreichen aufbewahren
  • Mehl in eine Schüssel geben
  • in die Mitte eine Mulde machen und das Eigelb in die Mulde geben
  • Butter in kleinen Stückchen auf das Mehl setzen
  • den Zucker und das Salz auf die Butter geben
  • 1-2 EL sehr kaltes Wasser dazugeben
  • mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten
  • Teig flach drücken und in Klarsichtfolie verpacken

  • 1 Std. kalt stellen

  • in der Zwischenzeit Rhabarberkompott kochen
  • dafür den Rhabarber putzen und die Stangen in kleine Stücke schneiden
  • Vanillestange halbieren und längs einschneiden, das Mark herauskratzen
  • Rhabarber, Zucker, Vanillemark und -schote in eine Topf geben und aufkochen lassen
  • auf niedriger Stufe 5-10 Minuten weiter köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist - dabei gelegentlich umrühren 
  • (das ist Geschmackssache! sollen es noch Rhabarberstückchen sein, nehmt den Topf etwas früher vom Herd, soll er weicher sein, lasst das Ganze noch etwas weiter köcheln)
  • Vanillepuddingpulver mit dem Orangensaft verrühren
  • wenn der Rhabarber weich genug ist, den Topf kurz von der Platte nehmen und das angerührte Puddingpulver zum Rhabarber geben
  • gut unterrühren
  • wieder auf die heiße Platte setzten
  • noch einmal 1-2 Minuten aufkochen lassen
  • abkühlen lassen
  • Vanillestange entfernen

  • Backofen auf 200°C vorheizen

  • Butter zum Einfetten in einem kleinen Topf vorsichtig schmelzen
  • Tartelette-Förmchen mit einem Pinsel einfetten

  • Arbeitsfläche mehlen
  • Teig für den Boden der Tartelettes 5 mm dünn ausrollen
  • Kreise ausstechen, die ein wenig größer sind als die Förmchen
  • Teig in die gefettetn Förmchen legen und am Boden und besonders an den geriffelten Rändern vorsichtig andrücken
  • Teigreste verkneten und für die Deko 3 mm dünn ausrollen
  • Blümchen oder andere gewünschte Dekoelemente ausstechen


  • Rhabarberkompott auf die Tartelette-Böden geben
  • mit den ausgestochenen Teig-Dekoelementen verzieren


















  • Teig-Deko mit Eiweiß bestreichen mit Vanillezucker bestreuen
  • im vorgeheizten Backofen etwa 20 Min. goldbraun backen
  • aus dem Backofen nehmen und etwas auskühlen lassen
  • am besten lauwarm genießen 



Wenn ich Rhabarberkuchen denke, stelle ich mir eigentlich einen klassischen Kuchen mit Baiserhaube vor. Heute war mir aber nach einem kleinen Tartelette mit blumiger Verzierung. Ich wollte es unbedingt einmal in dieser Form ausprobieren. Der Teig ließ sich ganz problemlos mit den Blüten-Ausstechern ausstechen, so musste es kein klassisches Gittermuster werden.

Und es stieg ein so unbeschreiblich leckerer Duft durch's Haus!!! Einfach unschlagbar!!!

Wie geht es Euch mit dem Frühling? Was ist Eure Lieblings-Jahreszeit? Habt Ihr auch Gerichte oder Lebensmittel, die für Euch zu Eurer Lieblings-Jahreszeit gehören? Liebt Ihr Rhabarber? Wie sieht Euer Lieblings-Rhabarberkuchen aus?
Versucht doch einfach mal diese herrlich duftenden Rhabarber-Tartelettes und verziert sie nach Herzenslust. Sie schenken Euch auch an unschönen Tagen den Geschmack des Frühlings!!!

Genießt die Rhabarberzeit!!!

Herzlichst
Tina

12.04.2017

Zarte Tartelettes mit weißer Schokolade und Pistazien

Hallo Ihr Lieben!

Jede Backidee hat einen Ursprung, eine gedankliche Spielerei. 

Manchmal ist es nur ein 'craving' nach einem bestimmten Geschmack (süß, herzhaft, schokoladig, fruchtig, sahnig, cremig, kräuterig, käsig,...). Dann geht es darum, diesen Geschmack richtig 'zu verpacken', also eine passende Form für ihn zu finden. 

Manchmal gibt es eine feste Vorstellung von der Form oder der Art des Gebäcks (Hefeschnecke, Tarte, mehrstöckige Torte, Cookie, Cupcake,...), und schon geht's auf die Suche nach einer geeigneten Zutaten-Kombination, natürlich passend zum Anlass. 

Sehr häufig habe ich eine Deko-Idee im Kopf, die alles startet. 

Und manchmal ist es nur eine Farbe, die alles in Gang setzt. 

So wie in diesem Fall. Alles begann mit der Überlegung, welche Farbe für mich Frühling bedeutet. Zum einen sind das wohl pastellige Töne oder zarte Farben wie Rosa, Lila, Hellblau und Gelb, zum anderen frische, kräftige Grüntöne. Wenn ich so in unseren Garten schaue, sprießt alles ganz wunderbar und Bäume und Sträucher treiben mit aller Macht aus.

Also sollte es dieses Mal 'Grün' werden, aber auch süß für eine Kaffeetafel, dabei nicht buttercremig, und ohne Fondant (klar, den könnte ich einfach grün einfärben, fertig), eigentlich auch gar nicht richtig tortig - sondern eher kleine Törtchen. Und ich wollte ein natürliches Grün, ohne Lebensmittelfarben. 

Was fiel mir da ein? Pistazien und Matcha! Hier und jetzt muss ich Euch aber gestehen, dass ich Matchapulver noch nie verwendet habe!!! Das muss unbedingt auf meine 'Yet to try-Liste'! Hach, es gibt noch so viel auszuprobieren...!!! 
Dann also Pistazien! So ging ich ein wenig auf die Suche und fand eine ganz herrliche, intensiv-grüne Paste mit leicht-cremiger Konsistenz: ungesüßtes  Pistazienmark aus 100% Pistazien - der Wahnsinn! Neben der Farbe ist auch der Geschmack einfach umwerfend - extrem nussig und gleichzeitig sehr fein!


Da ich mir ein Törtchen ohne Buttercreme vorgestellt hatte, musste ich überlegen, wie die Paste sonst noch zum Einsatz kommen könnte. Da das Pistazienmark leicht ölig ist,  müsste es gut in einer Ganache  zu verarbeiten sein. Und würde nicht weiße Schokolade richtig gut dazu passen? Sofort fiel mir eine unserer Lieblingstartes ein.

Und so wurden aus der 'Weißen Schokoladentarte' vom 'Törtchen, Törtchen'-Chef Matthias Ludwigs (aus seinem genialen und von mir heiß geliebten Buch 'Himmlische Versuchungen')




Zarte Tartelettes mit weißer Schokolade und Pistazien



Die Tartelettes - der Boden
für etwa 8 Tartelettes à 10 cm + 8 Tartelettes à 8 cm

die Füllung reicht für die 8 größeren Tartelettes, 
die kleineren habe ich blind gebacken, um sie später 'nur' mit Früchten zu füllen

150 g Butter
125 g Puderzucker
50 g Pistazien
1 Ei
250 g Mehl

  • Mehl in eine Schüssel geben
  • in die Mitte eine Mulde machen und das Ei in die Mulde geben
  • Butter in Flöckchen auf das Mehl geben
  • Pistazien mahlen
  • Puderzucker und gemahlene Pistazien auf der Butter verteilen
  • alles verkneten, zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, danach mit den Händen, bis ein glatter Teig entsteht
  • Teig flach drücken und in Klarsichtfolie einpacken
  • kalt stellen, am besten über Nacht

Die Tartelettes - die Füllung
für etwa 8 Tartelettes à 10 cm

120 g Sahne
75 g Milch
165 g weiße Kuvertüre
3 Eigelb
1-2 TL Pistazienmark, ungesüßt (bei mir: Pistazienmark von Viani)
Butter zum Fetten der Tartelette-Förmchen
Deko für die Tartelettes (Baisers, Schokoeier, buntes Esspapier in österlicher Form)

  • Sahne und Milch aufkochen
  • die Kuvertüre fein hacken und in eine Schüssel geben
  • mit der heißen Milch-Sahne übergießen und kurz stehen lassen, damit sich die Schokolade löst
  • gut verrühren, bis eine homogene Masse entsteht
  • die Eigelbe unterrühren
  • die Masse durch ein Sieb gießen, um nicht gelöste Reste vom Ei herauszufiltern
  • kalt stellen
  • Backofen vorheizen (Umluft 170°C)
  • den Pistazien-Mürbteig ca. 3mm dünn ausrollen
  • mit einem runden Ausstecher, der etwas größer ist als die Tartelette-Förmchen, Kreise für die Böden ausstechen
  • Butter vorsichtig schmelzen und Förmchen mit einem Pinsel damit einfetten
  • Teig in die Förmchen legen und am Boden und am Rand leicht andrücken
  • Tartelettes etwa 10 Min. goldbraun vorbacken
  • Backofentemperatur auf 150°C Ober-/Unterhitze stellen
  • von der gekühlten Schokoladenmasse etwa ein Viertel abnehmen
  • unter die kleine Menge der Masse das Pistazienmark geben und gut verrühren
  • die noch warmen Tartelettes mit der kalten Schokoladenmasse füllen
  • die Pistazienmasse mit einem Löffel in kreisenden Bewegungen auf die Schokoladenmasse geben



  •  ca. 10 Min. backen, bis sich die Füllung im Tartelette nicht mehr wie flüssig hin und her bewegt
  • in der Form auskühlen lassen
  • vor dem Servieren aus der Form lösen und mit süßen österlichen Kleinigkeiten dekorieren
  • und genießen




Diese wunderbare Schokoladen-Pistazien-Masse zerschmilzt auf der Zunge 
und ist gleichzeitig nicht zu süß. 
Sie schmeckt herrlich nach weißer Schokolade und auch intensiv nach Pistazie - die Farbe verliert sich etwas beim Backen, der nussige Geschmack bleibt - 
ein sehr feiner Geschmack!! 

(Ich bin extrem begeistert von dem tollen Pistazienmark 
und habe schon einige Ideen für neue 'Einsatzmöglichkeiten'!)

So, Ihr Lieben,
das war ein kleines feines Törtchen, das durchaus festtagstauglich ist 
und jede Oster-Kaffeetafel zieren kann.

Österliches Genießen,
herzlichst
Tina



03.04.2017

Gefüllte zuckerperlige Waffelherzen mit schokoladig-beerigem Milkshake

Hallo Ihr Lieben!

Eigentlich sollte es kein vorösterlicher Post werden. Als ich jedoch alle Bestandteile dieser kleinen bunten Kaffeetafel (nennt man es wirklich noch Kaffetafel, auch wenn es statt Kaffee einen Milkshake gibt?) genauer betrachtete, wurde mir bewusst, dass sie es kalorientechnisch faustdick hinter den (langen Osterhasen-) Ohren haben. So haben sich kurzerhand doch ein paar Ostereier mit auf's Bild geschlichen.
Ich finde auch, die Kombination aus Waffeln, Creme, weißer Schokolade und Beeren ist durchaus Festtags-tauglich. Und dann noch die Farben Rosa und Flieder - sieht das nicht einfach nach Frühling aus???
Das Beste aber ist, dass es auch so schmeckt - es schmeckt frühlingshaft leicht und beerig und herrlich zart nach weißer Schokolade - irgendwie rosa und lila - Yummy!!!

Wenn Ihr Euch also selbst, Eure Familie oder Freunde in den nächsten Wochen oder vielleicht sogar zu Ostern mit einer etwas anderen, feinen Idee für den Nachmittags-Plausch überraschen wollt, hier ist mein Vorschlag:

Heute gibt's:

Gefüllte zuckerperlige Waffelherzen mit

schokoladig-beerigem Milkshake



Da wir als Gebäck verzierte Waffeln haben, müssen die natürlich, ähnlich wie bei Cookies, zuerst gebacken werden und auskühlen, bevor Ihr mit der Deko weitermachen könnt. Das hört sich vielleicht banal an, ist aber für die Zeitplanung alles entscheidend!!!

Um Euch die Planung zu erleichtern, habe ich die einzelnen Schritte
zur Orientierung aufgelistet:


  1. Waffelteig herstellen
  2. Waffeln backen
  3. gut auskühlen lassen
  4. Schokoladenmilch für den Shake herstellen - kalt stellen
  5. weiße Schokolade schmelzen - braucht Ihr für die Waffeln, die Creme und den Shake
  6. Waffeln mit weißer Schokolade und Zuckerperlen in der Lieblingsfarbe verzieren
  7. trocknen lassen
  8. Blaubeersirup kochen - benötigt Ihr für die Creme und den Shake - abkühlen lassen
  9. Creme herstellen - in einen mit Spritztülle vorbereiteten Spritzbeutel füllen - kalt stellen
  10. Waffeln kurz vor dem Verzehr damit verzieren
  11. kühl stellen
  12. Sahne schlagen - in einen mit Spritztülle vorbereiteten Spritzbeutel füllen - kalt stellen
  13. kurz vor dem Servieren den Milkshake pürieren
  14. in die Gläser füllen
  15. mit Sahne, Baiser, Schokolade und Sirup verzieren


Zu den Punkten 1 - 3:

Beginnen wir mit den Waffeln!




Waffelteig:
ergibt etwa 30 kleine Waffelherzen
(mein Waffeleisen backt nur 3 kleine Herzchen auf einmal, ich denke bei einem klassischen Waffeleisen für runde Waffeln erhält man 5-6 ganze Waffeln, die man dann in die Herzen unterteilt)

250 ml Buttermilch
125 g Butter, zerlassen
200 g Creme Fraiche
2 Eier
75 g Zucker
1 Pckch. Vanillezucker
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

  • Eier trennen
  • Eiweiß mit der Prise Salz und dem Zucker steif schlagen 
  • die Eigelbe mit der Buttermilch und der abgekühlten Butter verquirlen
  • Creme fraiche langsam unterrühren
  • Mehl und Backpulver mischen und sieben
  • in eine große Schüssel geben
  • nun die Buttermilchmischung zum Mehl geben und verrühren, bis ein glatter, leicht zäher Teig entsteht
  • den Eischnee vorsichtig unterheben

  • Waffeln nach und nach backen
  • auskühlen lassen


Zu Punkt 4:

Jetzt geht's an die Schokoladenmilch!




Schokoladenmilch:
sie bildet die Milchgrundlage für den Milkshake

500 ml Milch
75 g weiße Schokolade


  • Milch erhitzen aber nicht kochen
  • weiße Schokolade in kleine Stücke brechen
  • in der Milch lösen
  • abkühlen lassen
  • kalt stellen

Zu den Punkten 5 - 7:

Lasst uns die Waffeln verzieren!

Mit weißer Schokolade und Zuckerperlen!




200 g weiße Schokolade
Zuckerperlen in Eurer Lieblingsfarbe und/oder Schokostreusel
(für meinen Mann gab's die dunkle Schokolade...)



  • weiße Schokolade in Stücke brechen und über dem Wasserbad langsam schmelzen
  • die äußeren Kanten der Waffeln mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen
  • danach sofort in die Zuckerperlen tauchen und leicht andrücken, damit sie am Rand haften
  • bei einem Teil der Waffeln zusätzlich auch die Oberflächen mit der Schokolade besprenkeln und mit den Zuckerperlen bestreuen - diese Waffeln bilden später die verzierte Oberfläche unserer gefüllten 'Doppeldecker'
  • trocknen lassen

Zu Punkt 8:

Der Blaubeersirup!

Er macht aus einer leckeren Creme eine 'hmmmmh - leeeecker'-Creme

50 g Blaubeeren (bei mir TK-Bioblaubeeren, die sind klein, aromatisch und sehr farbintensiv!))
50 g Zucker

  • Blaubeeren auftauen
  • Blaubeeren und Zucker unter vorsichtigem Rühren aufkochen, bis der Zucker gelöst ist
  • abkühlen lassen 


Zu den Punkten 9 - 11:

Das Frosting!


Das Frosting:

100 g Mascarpone
100 g Frischkäse
20 g geschmolzene weiße Schokolade (siehe Punkt 5.)
20 g Blaubeersirup (siehe Punkt 8.)


  • Mascarpone und Frischkäse cremig rühren
  • geschmolzene weiße Schokolade unterrühren
  • den Blaubeersirup nach und nach dazu geben, bis Geschmack und gewünschter Farbton passen (so hat man immer wieder einen Grund, die Masse zu probieren...)
  • einen Spritzbeutel mit der gewünschten Spritztülle vorbereiten
  • die Creme in den Spritzbeutel füllen und kalt stellen
  • Waffeln kurz vor dem Servieren mit der Creme verzieren 
  • ich habe einige Waffeln einzeln serviert - dafür habe ich nur den äußeren Rand der Waffel mit Creme-Tupfen versehen 
  • für die zusammengesetzten 'Doppeldecker-Waffeln' habe ich die untere Waffel komplett mit Creme verziert - dann wird einfach die obere Waffel (die hatten wir ja etwas üppiger mit weißer Schokolade und Zuckerperlen besprenkelt) auf die untere Waffel gesetzt - fertig ist ein kleines Waffel-Creme-Sandwich
  • kühl stellen


Zu Punkt 12:

Die Sahne!


1- 2 Becher Schlagsahne

  • Sahne steif schlagen
  • in einen mit Spritztülle vorbereiteten Spritzbeutel füllen
  • kalt stellen


Zu den Punkten 13 - 15:

Der Milkshake!



Der Milkshake:
für 2-3 Shakes, je nach Größe der Gläser

200 ml Schokoladenmilch (siehe Punkt 4.)
200 g TK-Blaubeeren
Sahne (siehe Punkt 12.)
Blaubeersirup (siehe Punkt 8.)
geschmolzene weiße Schokolade (siehe Punkt 5.)
Baisers, Schokoraspel, Zuckerperlen als Deko


  • in einem Mixer, Blender oder mit dem Pürierstab die Schokoladenmilch und die Blaubeeren pürieren - nehmt hier bitte die noch gefrorenen Früchte, damit Ihr nach dem Mixen einen sämigen, leicht gefrorenen Shake bekommt - gebt die Beeren nach und nach hinzu, so könnt Ihr entscheiden, ob der Shake schokoladiger (weniger Beeren) oder beeriger werden soll
  • den Shake auf die Gläser verteilen
  • jeweils einen dicken Tupfen Schlagsahne auf den Shake spritzen
  • mit etwas Blaubeersirup und geschmolzener weißer Schokolade beträufeln
  • nach Belieben mit kleinen Baisers (die habe ich immer vorbereitet vorrätig), Schokostreuseln und/oder Zuckerperlen dekorieren
  • mit einem hübschen Strohhalm servieren und genießen !!!!!!



So, Ihr Lieben! 

Müssen es immer 'nur' Waffeln sein?
Ich denke, man darf sie ruhig ein wenig 'pimpen', um sie Festtagskaffeetafel-tauglich zu machen. 

Diese Kombi hat wirklich alles: 

Frucht, Creme, Gebäck, süße Deko, frühlingshafte Farben, coole Gläser und bunte Strohhalme... (:
Hach, eine kleine Gute-Laune-Tafel!!!

Lasst Euch von der fröhlichen Stimmung anstecken, 
genießt und feiert den Frühling!!!

Herzlichst
Tina







14.03.2017

You are my ♡ !!! ( #1 )

Heute gibt's Herzen!

In rosa-rot!

Als verzierte Kekse!


Auf der Suche nach einem ♡-lichen Keksdesign als Deko/Gastgeschenk für eine ♡-liche Feier
teste ich mich gerade durch unterschiedliche Techniken - 
und heute präsentiere ich Euch die erste Version:
Cookie-Herzen, verziert mit rosa-rotem Zuckerguss, wet on wet

You are my ♡ !!!


Ich liebe verzierte Kekse und würde am liebsten zu jeder größeren Kaffeetafel passend zum Thema die passenden Kekse anbieten. Das klappt zeitlich nicht immer, aber zu ganz besonderen Anlässen dürfen sie einfach nicht fehlen - sei es als Deko auf einer Torte oder Topper auf cremigen Cupcakes, als gefüllte Kekse auf einer schönen Tortenplatte oder einzeln verpackt als 'Mitgebsel' für die lieben Gäste. Gern habe ich bisher mit Fondant gearbeitet, weil man ihn sehr schön färben, formen, ausstechen oder stempeln kann (und mit der richtigen Marke duftet und schmeckt er auch gut!). Mittlerweile benutze ich aber immer häufiger ganz klassischen Zuckerguss und bin immer wieder fasziniert von den tollen Designs, die möglich werden. Ganz besonders hat es mir die Wet-on-wet-Technik angetan, bei der man zum Auftragen einer zweiten Farbe nicht wartet, bis die erste getrocknet ist. Ganz im Gegenteil nutzt man hier speziell aus, dass beide Farben noch flüssig sind und so ineinander übergehen können und dadurch sehr schöne Effekte entstehen. 
Also habe ich mich am Wochenende an einen ersten Versuch dieser wet-on-wet-Technik gewagt. Und damit Ihr die einzelnen Schritte nachvollziehen könnt, habe ich parallel fotografiert. An beiden Techniken werde ich wohl noch arbeiten müssen, aber ich glaube, Ihr könnt erkennen, worum es geht (:    

Zutaten:

Eure Lieblingskekse, ausgestochen und gebacken, ausreichend ausgekühlt

Mein Lieblingsrezept findet Ihr hier!

Für das royal icing braucht Ihr:

250g Puderzucker, gesiebt
1 Eiweiß
ein Spritzer Zitrone

Gel-Lebensmittelfarben

  • Puderzucker, Zitronensaft und Eiweiß in eine Schüssel geben (Achtung: noch nicht das komplette Eiweiß verwenden, damit man später noch ein wenig die Konsistenz anpassen kann)
  • mit einem Handrührgerät die Mischung auf niedrigster Stufe verrühren, dabei 'verspritzten' Zuckerguss immer wieder vom Schüsselrand kratzen, damit es nicht austrocknet
  • falls die Mischung zu trocken aussieht, noch ein wenig von dem übrig gebliebenen Eiweiß hinzufügen, ist sie zu flüssig, ein wenig Puderzucker unterrühren - am Anfang möchten wir eine etwas festere Konsistenz erreichen, die glatt und nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht aussieht
  • 3- 4 Minuten auf niedrigster Stufe weiter rühren, dabei nicht zu viel Luft einarbeiten
  • in 3 Portionen aufteilen und in je eine saubere Schüssel füllen
  • jede Portion mit den Gel-Lebensmittelfarben bis zum gewünschten Farbton einfärben, hierbei bieten sich etwas dunklere Töne an für die Umrisse und 2-3 kontrastierende Farbtöne (z.B. hell/dunkel) für die Innenflächen, damit das Muster gut erkennbar wird
  • jetzt muss die Konsistenz des Royal Icing noch ein wenig angepasst werden:
  • für die Umrisse und die dunklen Linien des Musters benötigen wir eine weiche, aber nicht zu flüssige Konsistenz, damit das Royal Icing nicht sofort zerläuft - hierfür einen kleinen Spatel in Wasser tauchen und durch das Royal Icing ziehen, bis es glänzt und sich weiche Zipfel formen 
  • für die Innenflächen dagegen brauchen wir eine flüssigere Masse - hierfür wieder einige Tropfen Wasser vorsichtig unterarbeiten, bis das Royal Icing glänzt und langsam zerfließt
  • alle 3 Massen in Spritzbeutel füllen, die Spitzen jeweils ein kleines Stück abschneiden
  • mit der dunkleren, weichen (aber etwas festeren) Spritzglasur die Umrisslinien aufspritzen
  • die Innenfläche mit den 2 flüssigeren Glasuren abwechselnd ausfüllen
  • jetzt mit dem dunkleren, weichen Royal Icing mehrere Linien quer über die noch flüssigen Innenflächen ziehen
.
  • für das Muster einen Zahnstocher von unten nach oben oder von oben nach unten durch die feuchte Glasur ziehen (s. Abbildung)


Ich muss gestehen, es kostet ein wenig Überwindung, das erste Mal diesen Spieß anzusetzen, um damit eine Linie von oben nach unten durch den kompletten Guss zu ziehen. Doch dann gibt es kein Halten mehr und Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wie viele Farben Ihr wählt oder wie viele Linien Ihr zieht, bleibt Euch überlassen. Probiert aus, was Euch am besten gefällt und experimentiert ein wenig herum. Manchmal sieht man erst am Ende, welche Effekte entstehen. Hierbei ist die Konsistenz des Royal Icing alles entscheidend. Beim nächsten Mal würde ich alle Glasuren ein kleines bisschen flüssiger machen.


Aber was meint Ihr? Sind diese ♡ als Deko für eine ♡-zige Feier geeignet?



Insgesamt hat es mir wieder einmal unbeschreiblich viel Spaß gemacht, diese (für mich) neue Technik auszuprobieren!
 Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit dieser wet-on-wet-Technik gesammelt? Wie ist es Euch damit ergangen? Oder wolltet Ihr es auch immer schon einmal versuchen und wusstet nicht genau, wie man es macht?
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Alles Liebe,
viel Spaß beim Verzieren und Dekorieren, beim Backen und Genießen!

Herzlichst
Tina