25.01.2015

Baileys Latte Macchiato mit selbst gemachten Marshmallows

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber manchmal sehe ich Rezepte und traue dem Braten nicht so ganz. So ging es mir bisher mit all den wunderbaren Beiträgen zu selbst gemachten Marshmallows. Ja, sie sehen immer aus wie leckere fluffige Marshmallows, aber können sie selbst gemacht tatsächlich auch so schmecken, wie ich sie aus Kindestagen kenne und immer noch liebe??? Ich war skeptisch, sehr skeptisch!

Bis zu diesem Wochenende!

Manchmal, wenn ich mich ein wenig ablenken oder aufmuntern möchte, schnappe ich mir eins meiner Lieblings-Back- oder Kochbücher und stöbere ein wenig darin herum - irgendwie habe ich die Hoffnung, es geht Euch ähnlich ((:  
Bei einer dieser Aktionen entdeckte ich in diesem herrlichen Buch von Peggy Porschen (wie schon häufiger erwähnt, bin ich ein großer Fan!)


ein Rezept für Marshmallow Puffs. Und da bisher all ihre Rezepte wunderbar funktioniert haben, wollte ich es an diesem Wochenende wagen.

Und, was soll ich sagen: selbst der Rest der family war begeistert und musste zugeben, dass aus dieser süßen, klebrigen, bunten Masse richtige Marshmallows entstanden sind. Wahnsinn!!!

In ihrem Buch empfiehlt Peggy Porschen eine Tasse selbst gemachter Schokolade zu diesen fluffigen Teilen. Schoko wäre bestimmt richtig genial dazu. Ich brauchte aber etwas Stärkeres! Weil ich total in 'Brass' war!!! Wisst Ihr, was ich meine?

Also, ein Vorsatz für das noch junge Jahr war: Keller aufräumen! Nachdem im Keller schon ein wenig umgeräumt wurde, haben wir nun endlich eine Wand frei für neue Regale. Yippie!!!
Und wo bekommt man Regale, um schnell Ordnung zu schaffen? Na klar, beim netten Schweden in Blau-Gelb. Wir waren schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr dort. Darum war die Vorfreude riesig - auf's Shoppen, Zusammenbauen, Aufstellen, in Boxen Sortieren, Einräumen. So schlängelten wir uns mit den Horden anderer Besucher, die vielleicht auch auf einem Umräum-Aufräum-Trip waren, durch die Gänge. Vorbei an schönen Möbeln und Deko-Ideen. Wir ließen uns davon aber gar nicht ablenken, auch nicht von all den Nettigkeiten in der Markthalle, denn wir waren hier für Regale, für unseren Keller! 
So, da standen wir nun mit unserem Wagen und schauten auf die Fächer 1-6, Regal 4. Wir fanden ca. 100.000 Stützkreuze, aber nur 2 Seitenteile in unserer Höhe und keine Regalbretter. Nein, das stimmt nicht ganz. Dort lagen Regalbretter, aber die falschen im richtigen Fach.
Wisst Ihr, im ersten Moment fängt man ja an, an sich zu zweifeln. Vielleicht hatte ich das System im Lager doch nicht kapiert, obwohl schon häufig genug genutzt?
Na ja, um es kurz zu machen: die Regalböden und Seitenteile sind erst in 2 Wochen wieder da.
Ich war enttäuscht und sauer. Und einfach enttäuscht. Und sauer. Kennt Ihr das? Wie konnte ich soooo ausgebremst werden in meinem Vorhaben, ein wenig Ordnung zu schaffen???

Und darum brauchte ich etwas Stärkeres!!!

Und genau aus diesem Grund gibt es heute einen...

Baileys Latte Macchiato mit selbst gemachten Marshmallows


Marshmallow Puffs
Rezept: Peggy Porschen

Zutaten:
ca. 50-60 Stück

130 ml + 150 ml Wasser
6 Blatt Gelatine
320 g + 300 g extrafeiner Zucker
130 g Glucosesirup
70 g Eiweiß (von ca. 2 großen Eiern), Raumtemp.
Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
Lebensmittelfarbe

Fett zum Einfetten der Formen, evtl. Backtrennspray

  • Gelatine in 130 ml Wasser 10-15 Min. einweichen
  • in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Gelatine gelöst ist
  • Eiweiß in die Schüssel einer Küchenmaschine geben
  • 320 g Zucker, Glucosesirup und 150 ml Wasser in einen Topf geben
  • bei niedriger Hitze erwärmen, bis der Zucker gelöst ist
  • dann zum Kochen bringen
  • Temp. mit einem Zuckerthermometer kontrollieren
  • wenn der Zuckersirup 110°C erreicht hat, die Gelatine und das Salz zum Eiweiß in der Küchenmaschine geben und mit dem Schlagen beginnen
  • den Zuckersirup weiter kochen, bis er eine Temp. von 121°C erreicht hat
  • den heißen Sirup vorsichtig entlang der Innenseite der Rührschüssel zum Eiweiß geben, dabei etwas langsamer weiter schlagen
  • Rührgeschwindigkeit wieder erhöhen und so lange weiter schlagen, bis die Eiweiß-Sirup-Masse abgekühlt ist
  • Mark der Vanilleschote unterrühren
  • die kalte Eiweißmasse nach Belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben - dafür die Lebensmittelfarbe einfach mit einem Spatel vorsichtig unterheben
  • jede Farbe einzeln in Spritzbeutel füllen
  • geeignete Formen mit kleinen Mulden, aus Silikon, fetten
  • Marshmallow-Masse in die gefetteten Mulden spritzen
  • mehrere Stunden trocknen lassen (bei mir über Nacht)
  • die fest gewordenen Marshmallows aus den Mulden entfernen und im restlichen Zucker wälzen
  • über Nacht unbedeckt trocknen lassen
  • in einem luftdichten Behälter aufbewahren

! Meiner Meinung nach dürfen die Formen nicht zu klein sein. Ich besitze eine Silikonform mit kleinen Herzchen, die eigentlich für Schokolade gedacht ist, und habe sie auch befüllt. Aus dieser Form ließen sich die fertigen Marshmallow-Herzchen nicht gut lösen und fielen auseinander, wobei sich die etwas größeren Blüten einwandfrei lösten (siehe Blüte im Kaffee!). Die anderen Marshmallows 
aus meiner Lieblingsform

musste ich zwar einzeln vorsichtig aus ihren Mulden lösen, behielten aber durchaus ihre Form!


!Da meine Marshmallows schon eine recht intensive Färbung hatten,


habe ich meine Puffs nur in ungefärbtem Zucker gewälzt. Im Originalrezept wird der Zucker mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe so gemischt, dass die Farbgebung zu den Farben der Marshmallows passt.






 

Und hierzu gibt's jetzt 'nen ...

Baileys Latte macchiato
ein Original-Baileys-Rezept

1-2 EL dunkle Schoko-Sauce
so viel Milch wie ins Glas passt
50 ml Baileys
1 Espresso
Schokoraspel/-streusel

  • dunkle Schoko-Sauce ins Glas geben
  • so viel erhitzte, dampfende und geschäumte Milch in ein Kaffeeglas geben, dass noch genug Platz für Espresso und Baileys bleibt

  • den Shot Espresso dazu geben
  • zuletzt den Baileys auf die Milch-Kaffee-Mischung geben
  • als Topping mit geraspelter Schokolade , Kakao oder Schokostreuseln bestreuen
  • meine Variante: einen fluffigen Marshmallow als Krönung auf den Milchschaum setzen









Macht es Euch gemütlich!!!

Ich wünsche Euch einen ruhigen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst
Tina


20.01.2015

In Szene gesetztes Banana-Tea-Bread (mit Buttercreme und Schoko-Streuseln)

Es war Wochenende, und ich hatte Lust auf ein Törtchen, mit Creme und Schoko. Einfach so!

Einfach so?

Und nur für uns 3, denn wir erwarteten an diesem Wochenende keine Gäste!

???

Darf es aufwendige Cremeschnitten nur zu besonderen Anlässen und nur für Gäste geben?

Was??? Nein!!!

Damit unser kleines Törtchen aber an einem normalen Wochenende nicht zu außergewöhnlich daher kommt, habe ich für den Boden ein einfaches Banana Tea Bread gewählt. Ein saftiger Kuchen mit frischer Banane, der, abgekühlt und bis zum nächsten Tag aufbewahrt, kompakt genug zum Schneiden wird - ideal, um ihn später zu füllen. Dafür habe ich den Teig nicht - wie sonst - in einer Brot-Kastenform gebacken, sondern in 2 Springformen à 18 cm.

Unser Sohn (9) liebt dieses (Wochentags-) Banana Tea Bread und fand es ein wenig seltsam, dass ich es jetzt noch mit Creme aufmotzen wollte. Auf der anderen Seite war er ja schon auch neugierig, ob diese cremige Variante nicht doch zum Hit werden könnte. 

Nun ist unser Sohn kein begeisterter Fan dunkler Schokolade, also musste ich mir etwas einfallen lassen. Wenn ich ein solches Törtchen tatsächlich nur für uns 3 zaubern wollte, sollte es nun auch definitiv allen schmecken!!! Schokostreusel sollten aber auf jeden Fall eine (große) Rolle spielen, denn ist die Kombination Banane + Schokolade nicht einfach perfekt? Na ja, eben nur für diejenigen von uns, die dunkle Schoko mögen... 

Ich hatte eine Idee, und so gibt es heute:

Banana-Tea-Bread mit Buttercreme und Schoko-Streuseln...

... und einer streuselfreien 'Ecke' für unseren Sohn


Zutaten:
für ein Törtchen à 18 cm

250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/2 TL Salz
75 g weiche Butter
150 g Zucker
2 Eier
2 große reife Bananen, zerdrückt

400 g weiche Butter
400 g Puderzucker, gesiebt
150 g Frischkäse (Raumtemperatur)
 (gelbe Lebensmittelfarbe)

100 g Schokolade-Streusel (bei mir: Fa. Pickerd, die glänzen so schön!)
50 g weiße Schokolade, mit einem Messer fein geraspelt

  • Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen und sieben
  • Butter und Zucker schaumig rühren
  • Eier nacheinander unterrühren
  • die Mehlmischung im Wechsel mit der Banane unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht
  • 2 Springformen à 18 cm mit Backtrennpapier auslegen, Rand fetten
  • Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen (ich wiege sie immer ab, um gleiche Hälften zu bekommen) und glatt streichen
  • im Backofen bei 175°C etwa 40 Min. backen
  • 10 Min. in der Form abkühlen lassen, aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen
  • am nächsten Tag die Oberfläche beider Böden säubern und ebnen
  • Böden 1x waagerecht durchschneiden
  • für die Buttercreme Butter schaumig rühren
  • nach und nach Puderzucker esslöffelweise zugeben und cremig rühren
  • Frischkäse verrühren und langsam unter die Buttercreme rühren
  • 30 Min. kalt stellen
  • für die Füllung die ersten 3 Böden mit Buttercreme bestreichen und zusammensetzen
  • obersten Boden drauf setzen
  • Torte rundum mit Buttercreme bestreichen
  • glatt streichen
  • eventuell aus Backtrennpapier einen Kreis mit 18 cm Durchmesser ausschneiden, eine Ecke ausschneiden
  • mit dieser Ecke einen Teil der Tortenoberfläche abdecken
  • zuerst Tortenoberfläche mit Schokostreuseln bestreuen, dabei die bedeckte Stelle auslassen
  • dann vorsichtig die Seiten rundum bestreuen. Wenn erwünscht, den Seitenstreifen markieren und frei lassen, der an die streuselfreie Ecke grenzt. Anfangs habe ich die Torte etwas schräg gehalten und die Seiten - über einem Backblech - einfach mit Streuseln bestreut, das ist aber eher schwierig, weil sie nicht fest genug haften. Am Ende habe ich die Streusel vorsichtig mit einer kleinen Winkelpalette von unten an den Seiten entlang nach oben geschoben und verstrichen. Das ging wesentlich einfacher.

  • vorsichtig das Backtrennpapier von der Tortenoberfläche entfernen, Buttercreme eventuell vorsichtig glatt streichen
  • die freie Ecke nun ganz langsam und gezielt mit den weißen Schokoraspeln belegen
  • Torte im Kühlschrank kühlen, bis sie fest ist




Ich finde, geschmacklich und optisch ein gelungenes Experiment ((:
Was eigentlich aus der Not heraus entstanden ist, wird hier zu einem netten Deko-Effekt. Irgendwie wirkt das Törtchen so viel cooler.

Natürlich könnt Ihr das Banana Tea Bread auch einfach als Bananenkuchen in der Kastenform backen. Dann verlängert sich allerdings die Backzeit auf 55-60 Minuten. 

Für Kinder ideal!

Mit der Buttercreme wird daraus aber ein pfiffiges Törtchen, das vom intensiven Geschmack der Banane lebt. Während man gern versucht, mehr Geschmack über Aromen in der Creme zu erreichen, kommt diese Kombination mit einer ganz einfachen Buttercreme aus!!!




Macht Euch sonnig-gelbe oder schokoladige Gedanken!!!
Herzlichst
Tina



12.01.2015

Gefrorene Himbeer-Gugl à la Lafer

Auf der Suche nach einem leckeren Nachtisch für die Weihnachtsfeiertage (es mussten ja mehrere sein, denn es waren auch mehrere Tage...) ging ich, wie immer gern, an die 'Arbeit', gesammelte Rezepte, Zeitschriften und Kochbücher zu durchstöbern. Bei diesen Aktionen finde ich immer Rezeptblätter, Hefte oder  Bücher wieder, die eigentlich schon für immer verschollen schienen oder einfach vergessen waren. So entstand dann auch eine Liste neuer Rezepte oder Ideen, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden.
Letztendlich fielen an den Feiertagen 2x Dessert aus, weil wir alle noch soooo satt waren von Kuchen, EggNog, Süßem, Vor- und Hauptspeisen. Der Nachtisch, den ich für Heiligabend vorbereitet hatte, blieb für den 1. Weihnachtstag und entstand nicht nach einem der gefundenen Rezepte sondern als Zufalls-Nebenprodukt eines eher missglückten Kuchens. Ich denke, das wird ein Extra-Post. Muss ich nur noch mal nachbacken, denn gut war's.

Keine Sorge, jetzt folgt kein Weihnachts-Rezept! Heute stelle ich Euch eins der entdeckten Dessert-Vorschläge vor.

Heute gibt's...

Gefrorene Himbeer-Gugl




Gefunden als gefrorene Kirsch-Cupcakes in:


Da ich keine Silikon-Cupcake-Form besitze, wurden es eben Gugl. 
Und weil ich keine Tiefkühlkirschen bekommen konnte, wurden es eben Himbeeren.

Zutaten:
2 Eier
2 Eigelb
75 g Puderzucker
200 g Schlagsahne
200 g Tiefkühlhimbeeren oder 150 g -kirschen, aufgetaut
(2 EL Kirschlikör)

Vanilleeis
(Schokolade als Deko) 

  • Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen (Kirschen nur pürieren)
  • Eier, Eigelb und Puderzucker verrühren
  • über einem leicht köchelnden Wasserbad warm und schaumig aufschlagen (etwa 5 Min.)
  • Schüssel auf Eis stellen, Eischaum mit einem Handrührgerät in 5 Min. zu einer dicklich schaumigen Masse aufschlagen
  • Sahne steif schlagen
  • mit dem Fruchtpüree (und dem Kirschlikör) vorsichtig unter die kalte Eiermasse heben
  • in Silikon-Gugl-oder-Cupcake-Förmen füllen
  • mindestens 4 Stunden im Gefrierschrank gefrieren lassen 

Ich habe gekauftes Vanilleeis für das 'Topping' benutzt, weil ich versäumt habe, meine KitchenAid-Eismaschine vorzubereiten, d.h. sie rechtzeitig im Gefrierschrank tiefzukühlen  )):    (schon ziemlich peinlich). Im Sommer liegt der Behälter ständig im Gefrierschrank, aber jetzt im Winter...?!?

  • gefrorene Frucht-Cupcakes oder -Gugl aus den Formen drücken
  • auf ein gut gekühltes Blech setzen
  • Vanilleeis etwas antauen lassen - es sollte geschmeidig genug sein, um es spritzen zu können
  • Vanilleeis in einen mit Spritztülle (große Stern- oder Lochtülle, am besten Kunststoff) vorbereiteten Spritzbeutel füllen
  • auf die Gugl spritzen
  • nach Geschmack mit gehobelter Schokolade bestreuen


Nun gibt es kein Gebäck, aber wenigstens etwas, das so aussieht.

Mit Kirschen als Frucht verändert sich selbstverständlich der Geschmack, aber auch die Farbe der Gugl wird intensiver. Beim nächsten Mal bin ich besser vorbereitet und werde auch das Vanilleeis selbst herstellen. Im Magazin sieht es auf jeden Fall sehr fluffig und cremig aus. Wird noch getestet und nachgereicht - versprochen!






 Puh, es ist eine ganz schöne Herausforderung, Eis zu fotografieren, das in Form bleiben soll. Ebenso schwierig ist es, Vanilleeis in die richtige, spritzfähige Konsistenz zu bringen und es dann auf Cupcakes zu spritzen. Ich brauchte einige Versuche. Und so gab es mehr halbgefrorene Gugl zu kosten als geplant (:



"Köstlich"

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche, mit Euren eigenen Listen mit wartenden Rezepten!
Mit dem Versprechen, nächstes Mal besser präpariert zu sein,
herzlichst
Tina



05.01.2015

Erstes Sonntagsfrühstück des Jahres - mit Joghurt-Scones und Ananas-Mango-Marmelade

Bevor uns morgen der normale alltägliche Rhythmus wieder hat, haben wir diesen letzten Nach-Feiertags-Sonntag mit der family und einem ausgiebigen Frühstück zelebriert. So konnten wir noch einmal gemeinsam das neue Jahr begrüßen und darauf anstoßen.

Am Freitag 'fand' ich auf dem Markt Ananas und Mango, um daraus eine extrem fruchtige Marmelade zu kochen. Und diese Marmelade brauchte nun einen würdigen Partner: Scones!!! Frisch gebacken und noch lauwarm ein Traum! Natürlich perfekt zum Nachmittags-Tee oder -Kaffee - ich liebe sie aber zum Frühstück, weil man morgens relativ flott den Duft nach frischem Gebäck ins Haus zaubern kann.

Heute gibt's...

Joghurt-Scones + Ananas-Mango-Marmelade




für die Scones:
ein Rezept aus der Living at Home
Backofen 190 °C

500 g Mehl
1 Pckch. Backpulver
40g Zucker
Salz
120 g sehr weiche Butter
2 Eier
abgeriebene Schale von 1 Limone
250 g Vollmilchjoghurt
1 Eigelb
1 EL Milch
20 g Zucker

  • Mehl, Backpulver, Zucker (40g) und 1 Prise Salz vermischen
  • Butter, Eier, Limonenschale und Joghurt zugeben
  • schnell mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten
  • vorsichtig ca. 2,5 cm dick ausrollen
  • mit einem runden Ausstecher oder einem Dessert-Ring (6-7 cm) Kreise ausstechen, dicht an dicht, um so viele Kreise wie möglich zu erhalten, ohne ein weiteres Mal kneten und ausrollen zu müssen - der Teig bleibt fluffig und die gebackenen Scones locker
  • Eigelb mit Milch verquirlen
  • Teigkreise damit bestreichen, mit Zucker (20 g) bestreuen
  • auf mittlerer Schiene bei 190°C ca. 15 Min. goldbraun backen

für die Marmelade:

1 Ananas (etwa 600-700 g)
1 Mango (etwa 300-400 g)
50-100 g Limonenlikör (bei mit Rose's Lime Juice)
(Ananassaft)
Gelierpulver Gelfix Super 3:1
350 g Zucker

  • Früchte vorbereiten und sehr fein schneiden oder pürieren
  • 1000 g abwiegen, eventuell mit Limonenlikör und/oder Ananassaft auf 1000 g ergänzen
  • Gelierpulver mit Zucker mischen
  • mit Fruchtpüree verrühren
  • alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mindestens 3 Min. sprudelnd kochen
  • sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen und verschließen
  • Glas umdrehen und etwa 5 Min. auf dem Deckel stehen lassen










 Ein guter Start in den ersten Sonntag des neuen Jahres -
duftend, fruchtig, aromatisch, frisch, farbenfroh
und cremig, denn dazu gibt's Mascarpone
!!!

Euch einen genussvollen Wochenbeginn!
Herzlichst
Tina