27.07.2015

Schmetterlinge im Bauch - Cookies mit fruchtig-schokoladigem Frosting

Bunte Kekse - ich bin immer wieder begeistert! 

Mit einfachen Mitteln verwandeln sich einfache Kekse in bunte köstliche Schönheiten!

Heute entstehen kleine Keks-Schmetterlinge mit zarter pastelliger Färbung und Füllung!

Schmetterlinge - Cookies mit fruchtig-schokoladigem Frosting



Zutaten:
(für 20-30 Kekse
Backofen 180°C)

200 g weiche Butter
200 g feinster Zucker
1 Ei
400 g Mehl
abgeriebene Schale einer Limone

100g Rollfondant (weiß)
Lebensmittelfarbe gelb

100 g Brombeer-Marmelade 'Samt' - zum Bestreichen

125 g Butter
250 g Puderzucker
50 g weiße Schokolade
3 EL Brombeer-Marmelade 'Samt'

große Zuckerperlen




  • Butter, Zucker und Limonenschale cremig, aber nicht zu schaumig rühren
  • das Ei verquirlen und unterrühren
  • das Mehl sieben
  • vorsichtig und langsam unterrühren
  • den Teig mit den Händen kurz durchkneten
  • erst zu einer Kugel formen, dann flach drücken
  • in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen
  • den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einmal durchkneten
  • auf bemehlter Arbeitsfläche 5 mm dick ausrollen (Ausrollschienen benutzen)
  • Cookies ausstechen - dabei bei der Hälfte der Kekse Schmetterlingskonturen prägen
  • auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • bei 180°C 8-10 Minuten backen
  • abkühlen lassen
  • Fondant vorsichtig einfärben, bis der gewünschte Farbton erreicht ist
  • gleichmäßig dünn ausrollen und mit dem Schmetterlings-Ausstecher ausstechen und prägen
  • ein DIN A4-Blatt festes Papier 1x längs in der Mitte falten, dann die Seiten jeweils noch 1x mittig falten, so dass ein 'M' entsteht
  • einige Fondant-Schmetterlinge vorsichtig so in die Mitte des 'M' legen, dass die Flügel nach oben zeigen - so entstehen 'fliegende' Schmetterlinge
  • trocknen lassen
  • die restlichen Fondant-Schmetterlinge sofort luftdicht verpacken, damit sie nicht austrocknen 
  • für das Frosting Butter und Puderzucker schaumig rühren
  • weiße Schokolade vorsichtig schmelzen und abkühlen lassen
  • Schokolade nach und nach unter die Buttercreme rühren
  • zum Schluss die Marmelade bis zur gewünschten Konsistenz, Farbe und Geschmack nach und nach unterrühren (etwa 2-3 EL)
  • kalt stellen
  • Spritzbeutel mit Sterntülle vorbereiten
  • auf die Hälfte der Cookies das Brombeer-Frosting in kleinen Tuffs spritzen
  • eventuell mit Zuckerperlen verzieren (erhöht allerdings den 'Knusper'-Faktor)
  • Brombeer-Marmelade vorsichtig erhitzen
  • die andere Hälfte der Cookies dünn mit der flüssigen Marmelade bestreichen
  • mit Fondant-Schmetterlingen belegen
  • Frosting-Keks-Hälften nach Belieben mit einem 2. Fondant-Keks oder mit einem 'fliegenden' Fondant-Schmetterling belegen oder einfach unbelegt lassen:



Fertig sind wunderhübsche Kekse, die die heimlichen Stars jeder Kaffeetafel werden!!!

Viel Spaß beim Nachbacken und Dekorieren!

Herzlichst
Tina



15.07.2015

Schweinsöhrchen mit herzhaft-sommerlicher Füllung

Heute gibt es einen superschnellen Post mit einem schon fast zuuuu einfachen Rezept. 
Kleine Schweinsöhrchen mit 'italienischer' Füllung: getrocknete Tomaten und Pinienkerne. 

Ja, Schweinsöhrchen gehören nicht zu den modernsten Gebäckarten, aber zu den Klassikern - in dieser Version dann eben zu den modernen Klassikern. Und optisch haben diese gekringelten Gebäckstücke doch was... Habt Ihr Euch nicht früher als Kind auch schon gefragt: wie machen die das?
Die Antwort ist so simpel und hat darüber hinaus wieder einmal einfach nur Spaß gemacht!

Schweinsöhrchen mit herzhaft-sommerlicher Füllung




Zutaten:
aus: Larousse - Das große Buch der Kleinigkeiten
20-25 Stück
Backofen 200 °C

1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
200 g getrocknete Tomaten in Olivenöl (bei mir von Dittmann)
100 g Pinienkerne
Pfeffer aus der Mühle

je nach Geschmack und Gewürz der getrockneten Tomaten:
zusätzlich 2 Knoblauchzehen
Thymian, getrocknet

  • Tomaten abtropfen lassen, dabei das Öl auffangen (!)
  • Tomaten im Mixer fein hacken
  • Pinienkerne im Mixer fein hacken
  • eventuell Knoblauchzehen schälen und fein hacken
  • alles vermengen
  • so viel von dem aufgefangenen Öl unterrühren, bis eine dickliche aber gut zu verstreichende Masse entsteht
  • mit Pfeffer und Thymian würzen
  • Backofen auf 200 °C vorheizen


  • den Teig ausrollen
  • Tomatenmasse gleichmäßig auf dem Teig verstreichen
  • vorsichtig mit einem Messer die Mitte entlang der Längsachse markieren (nicht durchschneiden, nur vorsichtig 'anzeichnen', damit Ihr wisst, wie weit Ihr aufrollen dürft)
  • den Teig nun von der Längsseite zur Mitte hin aufrollen
  • die andere Seite ebenfalls bis zur Mitte aufrollen, so dass 2 nebeneinander liegende Rollen entstehen                                                                                                                                                - für die kleine Version der Schweinsöhrchen habe ich die Längsseiten aufgerollt, dadurch entstehen 2 lange, schmale Rollen                                                                                                   - hättet Ihr gern größere, dickere Öhrchen, versucht die Querseiten aufzurollen - wie gut das funktioniert, habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert
  • beide Rollen zusammen fest in Klarsichtfolie einwickeln
  • für 30 Min. in den Gefrierschrank legen
  • die Rollen aus der Folie wickeln
  • die Rollen quer in etwa 1-cm-dicke Scheiben schneiden
  • auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • 15-20 Min. backen, bis sie goldgelb sind
  • auf dem Blech auskühlen lassen
  • dann schnell das erste italienische Schweinsöhrchen probieren, aber außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren, damit noch einige übrig bleiben ((:

So, und hier mein Serviervorschlag - eine kleine sommerliche Vorspeisenplatte:




Na, da wirken die kleinen Schweinsöhrchen nicht mehr altmodisch, oder???? ((:
Fingerfood vom Feinsten!



Sommerliches Genießen!
Herzlichst
Tina


29.06.2015

!!! Sommerferien !!! Frozen Yogurt in 2 Varianten

Puh, endlich ist es so weit: Sommerferien! 

Eigentlich war es ja nur ein recht kurzes Schuljahr, trotzdem sind wir so was von bereit...

Und tatsächlich spielte am Freitag das Wetter mit, um uns gutgelaunt in den Sommer zu schicken:

Sonne pur !!!

(na ja, nur bis zum Abendessen draußen - da mussten wir kurzerhand den Schirm aufspannen, weil wir uns vom Regenschauer nicht nach Drinnen verbannen lassen wollten. Da wäre eine Markise wohl besser geeignet, aber das ist eine unserer jährlich wiederkehrenden Diskussionen...).

Der offizielle Sommerbeginn am letzten Wochenende hatte uns ja wettertechnisch eher im Stich gelassen, so dass ich jetzt richtig Lust hatte auf bunte Eiswaffeln und zart schmelzendes Eis. Wie es dann immer so ist, kreisen die Gedanken und versuchen herauszufinden, wonach genau mir ist: süß oder säuerlich-erfrischend, schokoladig, fruchtig,... Und da kam ich zufällig an einem gerade erst eröffneten Laden für Frozen Yogurt vorbei. Sofort war ich verliebt in das Design und die vielen Schälchen mit all den angebotenen Toppings und Saucen. Plötzlich wusste ich genau, wonach mir war: es sollte Frozen Yogurt geben. Mir ist bewusst, dass das gefrorene Joghurt eher seltener (bis nie) in einer Waffel angeboten wird. Aber die hatte ich nun schon einmal vorbereitet, und ich konnte unseren Sohn auch nur schwer bremsen, sie nicht schon ungefüllt weg zu knabbern...

Ich wollte auf jeden Fall EIN ausgefallenes Topping, das den Spaßfaktor erhöhen sollte.

So entwickelte ich die Idee für eine Kombination aus limonigem Frozen Yogurt, fruchtigem Erdbeersorbet und aromatisch-frischem Kräuter-Kick - in italienischen Farben.


!!! Sommerferien!!! Frozen Yogurt in 2 Varianten


Zutaten:
6-8 Hörnchen,
6-8 Eisbecher

Eiswaffeln
100 g weiße Schokolade
bunte Zuckerperlen

3x200 g griechischer Joghurt
150 g Vollmilchjoghurt
5 EL Lime Juice
3 EL Puderzucker, gesiebt

350 g Erdbeeren
75 g Zucker
75 g Wasser
2 EL Lime Juice

30 g Basilikum
60 g Zucker
60 g Wasser

frischer Erdbeeren
Mini-Marshmallows

  • weiße Schokolade schmelzen
  • Eiswaffeln mit dem Rand in die Schokolade tauchen, danach sofort in die Zuckerperlen tunken

  • Joghurt, Lime Juice und Puderzucker verrühren
  • in eine Eismaschine füllen und nach Anweisung gefrieren lassen (bei mir Gefrierbehälter der Kitchen Aid, 30 Min. im gefrorenen Behälter rühren lassen)
  • danach in einen Behälter füllen und im Gefrierfach 2-3 Std. gefrieren
  • Erdbeeren putzen und klein schneiden
  • mit Lime Juice pürieren
  • durch ein feines Sieb streichen
  • Wasser und Zucker aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat
  • abkühlen lassen
  • mit dem Erdbeerpüree verrühren
  • ebenfalls in der Eismaschine gefrieren lassen oder in einem verschließbaren Behälter im Gefrierschrank gefrieren lassen, dabei gelegentlich mit einer Gabel umrühren
  • Basilikum-Blätter von den Stengeln zupfen
  • Wasser und Zucker aufkochen, bis der Zucker gelöst ist
  • abkühlen lassen
  • Sirup zum Basilikum geben und pürieren
  • Spritzbeutel mit großer Spritztülle vorbereiten
  • Gefrorenes Joghurt und Erdbeersorbet 1/2 Std. vor dem Verzehr aus dem Gefrierschrank nehmen
  • falls es zu lange gefroren war, mit einem Pürierstab kurz pürieren
  • Joghurt und Erdbeersorbet parallel in den Spritzbeutel füllen
  • in die vorbereiteten Eiswaffeln füllen
  • mit Mini-Marshmallows dekorieren
  • oder: 
  • frische Erdbeeren klein schneiden
  • in ein Glas oder Eisbecher füllen
  • Joghurt und Erbeersorbet hineinspritzen
  • mit Basilikum-Sauce beträufeln



 Sommerlaune pur (:


Ja, schon ziemlich gut!!!

Aber jetzt kommt die 'erwachsene', optisch recht unscheinbare, geschmacklich jedoch wesentlich interessantere Variante:

 frisch-säuerliches Eis + fruchtige Erdbeeren + Basilikum als Sirup
Was für eine erfrischende, harmonische Kombination!
!!! Basilikum !!!
!!! Genial !!!



Besonders reizt mich der Gedanke, beim nächsten Becher ein zusätzliches Topping zu wählen: 
Aceto Balsamico Creme!




So hat sich das Experimentieren wieder mal gelohnt (:

Ich wünsche Euch einen genussvollen Start in den Sommer!!!

Herzlichst
Tina








15.06.2015

Kuchenklassiker - Windbeutel mit sahnig-beeriger Füllung

Hallo Ihr Lieben!

Endlich bin ich wieder da!!!

Da mir nach meiner mir selbst auferlegten Pause etwas nostalgisch zumute ist, gibt es heute einen Kuchenklassiker - obwohl mich all die ausgebufften Sommerrezepte, die zur Zeit auf all den genialen Blogs zu finden sind, schwer beeindrucken. Irgendwie war mir nach einem altmodischen Stück Kindheitserinnerung, das ich schon lange nicht mehr gesehen, gegessen, geschweige denn selbst gebacken habe:

Windbeutel - mit sahnig-beeriger Füllung



Und da war auch schon gleich mein erstes Problem: Windbeutel = Brandteig. Wie ging der denn noch mal? Na ja, eine schöne Gelegenheit, etwas neues Altes auszuprobieren und von Muttern Gelerntes aufzufrischen.

Zutaten;
für 10-14 Stück
Backofen 180-190 °C

250 ml Wasser
100 g Butter
2 g Salz
5 g Zucker
150 g Mehl, gesiebt
ca. 200 g Ei

400 g Schlagsahne
50-100 g Puderzucker, gesiebt
Vanilleextrakt

Beeren nach Geschmack

Zartbitterschokolade nach Geschmack

  • Butter in Würfel schneiden und in einen Topf geben
  • Salz und Zucker dazu geben
  • Wasser zufügen
  • Mischung erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und Salz und Zucker sich gelöst haben
  • zum Kochen bringen und mindestens 10 Sekunden stark kochen lassen (aber auch nicht viel länger, weil sonst zu viel Wasser verdampft)
  • von der Herdplatte nehmen
  • sofort das Mehl zur heißen Mischung geben und mit einem Plastiklöffel unterrühren - es bildet sich ein Kloß
  • zurück auf die Platte stellen (ausgeschaltet oder Induktion auf niedrigster Stufe, um Restwärme auszunutzen)
  • weiter rühren, um den Teig etwas austrocknen zu lassen - bis sich ein weißer Belag auf dem Topfboden bildet
  • vom Herd nehmen
  • aus dem Topf in eine Schüssel geben, etwas flach drücken und auskühlen lassen, bis der Teig nur noch lauwarm ist
  • die Eier mit einer Gabel leicht verquirlen
  • Ei langsam, in kleinen Mengen, nach und nach zur abgekühlten Mehlmasse geben, und jede einzelne Zugabe gut unterrühren (!) - vielleicht braucht Ihr nicht die komplette Ei-Menge - der fertige Teig hat die richtige Konsistenz, wenn er zähflüssig vom Löffel fällt
  • Spritzbeutel mit großer Lochtülle vorbereiten
  • Teig in den Spritzbeutel füllen
  • auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech etwa 5 cm große Tuffs mit großem Abstand aufspritzen


  • bei 180-190°C im vorgeheizten Backofen 20-25 Min. backen - Backofentür während dieser Zeit nicht öffnen
  • aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
  • Sahne halb steif schlagen
  • esslöffelweise den Puderzucker zugeben und dabei weiter schlagen, bis die Sahne steif ist
  • nach Geschmack vorsichtig Vanilleextrakt zugeben
  • Früchte putzen und bei Bedarf zerkleinern
  • Schokolade schmelzen
  • vom Windbeutel den 'Deckel' abschneiden
  • Unterteil mit Sahne füllen, mit Schokolade besprenkeln, mit den Früchten belegen, den Deckel aufsetzen und mit Schokolade verzieren
  • sofort servieren 





Zuerst war ich etwas in Sorge, der Brandteig hätte mich im Stich gelassen, da die aufgespritzten Tupfen Teig nach den ersten Minuten im Backofen noch unverändert aussahen. Nach 10-15 Minuten passierte aber dann doch der gewünschte Effekt - die Tupfen wuchsen und blähten sich allmählich auf. Also keine Panik, sondern Geduld, beim Backen der Windbeutel - sie werden am Ende der Backzeit auf jeden Fall 'windig' sein.

Und wie Ihr seht, war gestern einfach der perfekte Tag für ein gemütliches Kaffeestündchen in der Sonne!!! Ich habe zum Fotografieren am späten Morgen (oder frühen Mittag?) die letzten Sonnenstrahlen auf unserer Nordterrasse ausgenutzt (ja, das geht tatsächlich!) - wie ich finde, ein ganz wunderbares Licht!!!


So, Ihr Lieben! Dies war vielleicht nicht einer meiner cooleren Beiträge, aber definitiv einer, der mir mal wieder sehr viel Spaß gemacht hat. Ich war extrem glücklich und erleichtert, dass der Brandteig gut geklappt hat und daraus tatsächlich richtige Windbeutel wurden (:

Wie sieht es bei Euch aus? Steht der Brandteig auch schon mal auf Eurem Backplan, oder ist er bei Euch eher etwas in Vergessenheit geraten? Findet Ihr mit Sahne gefüllte Windbeutel altmodisch und uncool, oder begebt Ihr Euch auch schon mal gern auf eine Art backtechnischen Retrotrip? Ähnlich wie bei den Gugl - die wurden doch auch schon vor längerer Zeit wiederentdeckt....

Alles Liebe und sonniges Genießen
herzlichst
Tina


22.03.2015

Soulfood, um den Frühling willkommen zu heißen!!!

Die liebe Sia von Sia's Soulfood feiert ihren 1. Bloggeburtstag und wünscht sich von uns frühlingshafte Soulfood-Rezepte.

Spontan war ich total begeistert vom Motto des Blogevents! Im zweiten Moment fing ich jedoch an zu grübeln und überlegte, was denn genau Soulfood für mich ist. Weit ab von der ursprünglichen Definition, nämlich soulfood = traditionelles Südstaaten-Essen, bedeutet Soulfood für mich eher die reine Übersetzung, also food für die Seele, Essen, das Dich wohl fühlen lässt und glücklich macht. Darf demnach ein extrem zuckerlastiges Fondanttörtchen auch Soulfood sein, oder ein schweres Buttercremetörtchen??? Beides liebe ich durchaus und fühle mich ziemlich gut dabei. Aber Soulfood??? Irgendwie gibt es also noch zusätzliche Aspekte wie Frische, Leichtigkeit, Farbe, gesunde Zutaten, fein abgestimmte Kräuter und Gewürze, ... Wenn Ihr es genau wissen wollt, schaut bei Sia's Soulfood vorbei. Genießt ihre leckeren frischen, leichten Rezepte, die herrlichen Fotos und die herzliche Präsentation!

Nach reiflicher Überlegung gibt es bei mir einen luftig-moussigen und fruchtigen Lockruf an den Frühling:

Weiße Schokoladen-Mousse mit marinierter Ananas

und ein Eimer voll Tulpen 


 Die Schokoladen-Mousse habe ich in diesem wunderbaren Buch gefunden:


Als fruchtige Ergänzung fand ich Ananas sehr passend und konnte mich an einen Nachtisch erinnern, den wir vor einiger Zeit in einem Restaurant gegessen hatten. Dort wurde die Frucht mit Vanille kombiniert, flambiert und mit Eis serviert. Gut, Flambieren schien mir ein wenig zu drastisch für eine Schoko-Mousse, aber dieses feine Zusammenspiel von fruchtiger Säure und sanfter Vanille hatte mich damals begeistert. Ich konnte es mir sehr gut zusammen mit weißer Schokolade vorstellen. So habe ich einen Sirup gekocht und die Ananas darin ziehen lassen.

Zutaten:
für 5-6 Gläser

150 g weiße Schokolade
2 Eier (L)
1 EL heißes Wasser
250 ml Sahne
1 EL Zucker
1 EL Cointreau

1 Ananas
200 ml Ananassaft
100 ml Lime Juice
3 EL Cointreau
100 g brauner Zucker
1 Vanilleschote

Pistazien, gehackt

  • Schokolade vorsichtig schmelzen
  • die Eier trennen
  • Eigelb schlagen, bis es weißlich wird
  • die geschmolzene Schokolade unterrühren (hier kann es ein wenig aussehen, als würde sich die Mischung trennen, aber mit dem nächsten Schritt ergibt sich eine geschmeidige Masse)
  • das sehr heiße Wasser unterrühren
  • abkühlen lassen
  • Sahne steif schlagen
  • unter die Schokoladenmasse heben
  • Eiweiß steif schlagen, dabei Zucker zugeben
  • auch unter die Schoko-Sahne-Masse heben
  • Orangenlikör unterheben
  • in Gläser füllen
  • mehrere Stunden kalt stellen
  • Ananas in Scheiben schneiden, Schale entfernen
  • Scheiben in Stücke schneiden, Strunk entfernen
  • Saft, Lime Juice und brauner Zucker in einen Topf geben
  • Vanilleschote halbieren, Mark herauskratzen - beides in den Topf geben
  • zum Kochen bringen - so lange, bis Zucker gelöst ist
  • gegen Ende Orangenlikör zugeben
  • vom Herd nehmen
  • Ananasstücke in den noch heißen Sirup geben
  • mehrere Stunden, gut verschlossen, ziehen lassen
  • kurz vor dem Servieren Ananasstücke auf die Creme geben, nach Geschmack mit wenig Sirup beträufeln
  • mit gehackten Pistazien bestreuen





So, hiermit gratuliere ich Sia noch einmal ganz herzlich zu ihrem Blog-Geburtstag!!! 

Schaut doch einfach mal rein. Ihr Blogevent läuft noch bis zum 18. April!

Mir hat der Beitrag richtig viel Spaß gemacht!!!



Ich wünsche Euch einen guten Start in eine soul-ige, neue Woche!!!

Herzlichst
Tina



16.03.2015

Ostern - die erste kleine süße Nascherei

Da mein Blog noch kein Jahr alt ist, mache in diesem Jahr zum ersten Mal die Oster-Saison mit. 

Wie spannend! 

Frühling, zarte Farben, verspielte Deko (muss nicht, aber darf), kleine süße oder herzhafte Leckerbissen, festliches Gebäck, Blümchen, Häschen, ... ((:

Also beginne ich heute mit einer kleinen süßen Nascherei:

Blumige Oster-Schokotaler mit Zuckerperlen


Zutaten:
für 14 Stück
90-100 g Candy Melts  (Rosa)
200 g weiße Schokolade
Zuckerperlen
evtl. etwas Pflanzenfett

eine Pralinenform aus Polycarbonat


  1. Die Pralinenform mit Haushaltstuch polieren
  2. Candy Melts langsam in der Mikrowelle schmelzen, dabei immer wieder umrühren - die warme Masse sollte nicht zu dickflüssig sein. Sollten die geschmolzenen Candy Melts nicht dünnflüssig genug scheinen - selbst nach sanftem Erwärmen - kann man ganz wenig Pflanzenfett zugeben und erneut leicht erwärmen, bis die Konsistenz richtig ist
  3. die geschmolzene Masse mit einem großen Löffel in die einzelnen Mulden der Form füllen, bis sie ausgefüllt sind
  4. mit einem Holzlöffel oder großen Spatel gegen den Rand der Form klopfen, damit Luftbläschen entweichen können
  5. die Masse in der Form ein wenig abkühlen lassen
  6. dann die Form kopfüber auf ein Gitter stürzen, damit überschüssige Masse herauslaufen kann (auf Backtrennpapier auffangen)
  7. mit einem großen Messer oder Spatel die restliche Masse auf der Oberseite abstreifen
  8. für 5-10 Min. in den Kühlschrank stellen
  9. in der Zwischenzeit weiße Schokolade schmelzen und temperieren
  10. Schritte 3-7 mit der weißen Schokolade wiederholen
  11. glatte Oberfläche mit den Zuckerperlchen bestreuen
  12. 10-15 Min. in den Kühlschrank stellen
  13. wenn auch die Schokolade fest geworden ist, die Form aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur erreichen lassen
  14. Form über einem Blatt Backtrennpapier kopfüber umdrehen und die Kante leicht gegen die Arbeitsfläche klopfen, damit die einzelnen Schokotaler auf das Papier fallen







Unser Sohn (9) : "Was ist das denn?"
Ich: "Ostereier aus Schokolade."
"Gekauft?"
"Nein, selbst gemacht!"
Mit einem leicht zweifelnden Unterton: "Echt jetzt!?!"

Vielleicht nicht wirklich österlich-vorfreudig, aber doch irgendwie ein Kompliment!



Herzlichst
Tina